Das katholische Problem
Nein, Mißbrauch von Minderjährigen an Bildungseinrichtungen ist kein reines katholisches Problem - dieser Mißbruach findet leider an allen Schul- und Betreuungseinrichtungen statt.
Das katholische Problem ist die scheinheilige Art des Umgangs und der Vertuschung und Verzögerung bei der dringend gebotenen Aufklärung, wenn ein Mitarbeiter der Kirche in den Verdacht gerät, sich an Kindern vergangen zu haben.
Man muß bei dem geringsten Verdacht, dass ein Pädagoge oder Priester Kinder körperlich Züchtigt oder sogar sexuell mißbraucht die staatlichen Stellen informieren, die sich dann mit der Aufklärung der Vorwürfe befassen können. Dies ist man den Opfern, aber auch den vermeintlichen Tätern schuldig. Nur durch eine ordentliche staatsanwaltliche Ermittlung, kann geklärt werden, ob und wie viel an den Vorwürfen ist.
Sofer die Vorwürfe der Kindesmißhandlung oder des sexuellen Mißbrauchs sich bei einer solchen Ermittlung bestätigen, wird sich die Judikative gemäß der gültigen Gesetzgebung mit dem Fall befassen und entsprechend ahnden. Es kann nicht sein, dass die katjolische Kirche hier nach einer Praxis verfährt, in der man die Opfer und deren Familien zum Schweigen bringt - was scheinbar in vielen Fällen mit Geld erreicht wurde - und die Täter einfach einige hundert Kilometer entfernt, wieder in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, ohne dass sich die Täter hier einem ordentlchen Verfahren stelen müssen.
In sofern hat sich auch Josepf Ratzinger Alias Papst Benedikt schuldig gemacht, als ein aus Essen in sein Bistum versetzter Moitarbeiter der röm. katholichen Kirche wieder ungehindert mit Kindern und Jugendlichen arbeiten konnte, obwohl damals bekannt war, dass dieser Mann sich in Essen an Kindern vergangen hatte. Für was hält sich die katholische Kirche hier eigentlich, wenn man sich derart über Re3cht und Gesetzt stellt?
Wenn ein Lehrer an einer öffentlichen Schule unter einen ähnlichen Verdacht gerät, ist er seinen Job - zumindest vorerst - los. Er wird sich einem ordentlichen Verfahren durch Staatsanwaltschaft und ggf. vor einem Gericht verantworten müssen. Erst wenn durch ein solches Verfahren keine Tat nachgewiesen werden kann, ist dieser Pädagoge wieder in den Schuldienst zu lassen.
Wenn ich die mir bekannten Auszüge aus dem "Hirtenbrief" an die irischen Katholiken lese, bekomme ich Wut und das große Kotzen.
Da schreibt der deutsche Papst von unangemessene Verfahren, um in der Ausbildung voj geistlichen deren Eignung festzustellen. Er beschwichtigt aber auch, indem er den Mißbruach als kein rein katholisches Porblem darstellt, die Opfer wird dies scherlich sehr erfreuen.
Er fordert, dass die Vorgänge nun in aller Offenheit aufgeklärt werden müssen - wo er doch in seinem eigenen Bistum damals anders handelte.
Der Klüngel von Berlin
Nachdem zwei CDU Ministerpräsidenten dabei ertappt wurden, wie sie Termine an zahlungskräftige "Sponsoren" verkauft haben, kommen immer mehr unglaubliche Dinge zu Tage.
Wie der Spiegel auf seiner Webseite berichtet, hat die Patriarchin des Kanzleramts damit begonnen, verdiente Mitarbeiter durch Beförderungen zu protegieren. Der Kanzlerin-Berater Oberst Erich Vad, der unter anderem für den Bundessicherhaitsrat zuständig ist, soll nach dem Willen von Angela Merkel nicht wie vorgesehen nach Geilekirchen wechseln, wo er Abrüstungsverträge überwachen sollte.
Um den Mitarbeiter zu halten, der Frau Merkel in der Vergangenheit offenbar gut beraten hat, bekommt der Oberst ein besonderes Sahnehäubchen: Er soll am 1. April auf bitten des Kanzleramts zum General befördert werden.
Sponsoring: Bezahlbare Politik(er)
Es ist das Jahr der käuflichen Politik, das kann man schon nach 2 Monaten ganz klar erkennen. Erst werden wir damit konfroniert, dass die FDP eine größere Spende eines Hotelinvesteros erhalten hat und nach dem Wahlsieg im Herbst nichts besseres zu tun hatte, als die Mehrwertsteuer für Hoteliers zu senken.
Auch wenn es ein paar Tage ein Top-Thema in den Medien gewesen ist - so richtig öffentlichen Ärger gab es deswegen bisher nicht.
Nun hat man die NRW-CDU dabei erwischt, wie sie anderweitig Kapital aus der Regierungsmacht in Düsseldorf schlägt: Man vermietet den Ministerpräsidenten an zahlungskräftige "Spansoren" für ein kleines Gespräch.
Unsägliche Diskussion um Hartz-IV wird zur Brandstiftung
Eines der Schlagworte des lezten Bundestageswahl war der Slogan der FDP "Arbeit soll sich wieder lohnen!"
Seit dem Hartz-IV Urteil des Bundesverfassungsgerichts poltert Guido Westerwelle gegen Millionen Langzeitarbeitslose, die auf diese Sozialleistungen angewiesen sind. Er betreibt eine pauschale Verurteilung aller Leistungsempfänger und kündigt dabei an, dass man die Idee des Vollversorger-Staats endlich über Bord schmießen solle.
Dabei vergisst Herr Westerwelle ganz klar, dass es sich bei den "Sozialschmarotzern", die er meint, um eine kleine Minderheit derer handelt, die diese Leistungen des Staates beziehen. Dies hat nichts mit Sozialismus zu tun, den Herr Westerwelle als neuen FDP-Feind ausgemacht hat.
Gefährliche Schützenhilfe bekam Westerwelle gestern aus dem Hause Springer, ...
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Debatte um Sozialstaat
Na, das war ja mal ein Hammer! Da hat das oberste Gericht des Bundes die aktuellen Hartz-IV-Sätze als Verfassungswidrig angesehen. Dabei geht es den Richtern nicht um die Regelung als solche, man hat nur festgestellt, dass die Bedarfsermittlung, auf deren Grundlage die Leistungssätze pauschalisiert ermittelt werden, nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind.
Mein erster Gedanke dabei war: "Wenn das mal nicht nach hinten losgegangen ist!"




28.08.2010
Tja, ob Uschi da bekifft war, weiss ich nicht soo genau - hört und sieht si ch aber genau so an. Apr opos bekifft: [...]