Artikel mit Tag rechtsextrem
Sie sehen normal aus, da braucht man keine Angst vor zu haben
So schreibt es "Gudrun" in ihrem Kommentar zu dem Artikel über die gestörte rechte Versammlung in Kamen-Methler.
Ja, gefährlich sehen sie nicht aus, aber sagen wir das nicht auch immer wieder dann, wenn ein Mörder gefasst wird, oder ein "netter Junge aus der Nachbarschaft" an seiner Schule einen Amoklauf begeht?
Man sieht es einer Person nicht an, welchgefährliches Gedankengut in seinem Kopf schlummert. Dies kommt nur in seinen Reden und Taten ans Tageslicht. Und dabei machen mir die Reden der Rechten am meisten Angst, denn sie sind billig gestrickt, und fallen bei vielen Gewaltbereiten Menschen auf leider sehr fruschtbaren Boden.
Und immerhin scheinen diese netten "normalen Bürger" ja doch etwas zu verheimlichen haben, wieso hätten sie die Veranstaltung unter dem Titel "Geschichtsverein Kamen" angemeldet?
Es gilt sich demokratisch und mit Argumenten mit diesen Menschen auseinanderzusetzen. Deutschland darf kein Platz für eine erneute Ausländerfeindlichkeit auf politischer Ebene werden.
Interessant auch, dass der Artikel der WAZ nicht kommentiert wird...
Gastwirt beendet Neonazi-Versammlung
Dass man den Rechten mit Zivilcourage begegnen muss, ist ein viel beschworener Satz. Ein Wirte Paar aus Kamen-Methler hat gestern durch couragiertes Handeln eine Versammlung von Neonazis beendet.
Unter dem irreführenden Namen "Geschichtsverein Kamen" hatte sich die Gruppe in der Gaststätte "Zum Turm" angemeldet. Als der Wirt Olaf Hoppe jedoch die Texte der Lieder vernahm, die der "Geschichtsverein" in seinem Saal gesungen hatte, besprach er sich kurz mit seiner Ehefrau, und verwies die Rechtsextremisten kurzer Hand des Hauses.
Der Unnaer NPD-Aktivist Hans Jochen Voss drohte dem Wirtepaar sofort mit "rechtlichen Konsequenzen", was die Beiden nicht weiter beeindruckte, man rief die Polizei, um die Versammlung aufzulösen. Der widerwillige Rückzug der NPD wurde von Handgreiflichkeiten begleitet. Ein Fotograf der Westfälischen Rundschau wurde bedroht und nach dem Abzug noch von den Extremisten verfolgt.
Zu dem Einsatz waren Einsatzkräfte der Kreispolizeibehörde Unna und des Dortmunder Staatsschutzes im Einsatz, es muss nicht weiter erwähnt werden, dass Strafanzeige erstattet wurde.
Das besonnene Vorgehen des Wirtepaars zeigt, wie leicht man dem Extremisten mit rechtstaatlichen Mitteln entgegentreten kann.
via: Der Westen
Unrepräsentative Umfrage zur Wahl des Bundespräsidenten
Die Wahl des Bundespräsidenten ist nicht direkt. Doch alle 5 jahre, wenn die Wahl des Staatsoberhauptes ansteht, werden die ewig gleichen Stimmen laut, den Bundespräsidenten doch direkt vom Volk zu wählen.
Ich halte das Verfahren zur Wahl, so wie es in den letzten 60 Jahren abgehalten wird, durchaus für richtig. Denn, unser Staatsoberhaupt hat rein formal repräsentative Aufgaben. Eine poltische Funktion oder gar Machtposition stellt das Amt des bundespräsidenten nicht dar.
Der Bundespräsident ist vielmehr zu einer moralischen Instanz geworden, eine Figur, welche die Herrschenden mahnen und ermahnen soll.
Wenn man sich das Ergebnis einer TED-Umfrage bei Pro7 zur Bundespwäsidenten ansieht, so kann man echt froh sein, dass er nicht direkt gewählt wird. Siehe HIER
Rekord: Über 400 Leser in weniger als 24 Stunden
Mein Aufruf zur Spontan-Kundgebung auf dem Friedensplatz heute um 20:00 Uhr hat es in weniger als 18 Stunden auf über 400 Aufrufe gebracht. Wohlgemerkt, nur der eine Beitrag. Damit hat sich der Beitrag in Durchmarsch auf Platz 1 der bei mir meist gelesenen Beiträge katapultiert.
Der bisherige Spitzenreiter brauchte für seine Leserschaft 4 Monate!
Dortmunder müsen jetzt ein Zeichen setzen!
Als sich die Kundgebung auf einen Platz der Stadt sammelte, stürmten die rechten Horden aus einer U-Bahnstation und griffen die Teilnehmer mit Stöcken und Steinen an.
Die Polizei, die zunächst mit 2 Streifenwagen die Mai-Kundgebeung begleitet haben soll, hat in der Folge 200 Gewalttäter eingekesselt, dabei wurden unter anderem ein Streifenwagen beschädigt und mehrere Beamte verletzt.
Die Neonazis waren nach ersten Informationen "offiziel" auf dem Weg zu einer Nazi-Kundgebung in Siegen, als sie vom Plan abwichen, und in Dortmund Randale machten. Es hat den Anschein, dass dies von langer Hand geplant gewesen ist.
Hier haben die Rechten klar gezeigt, wie sehr ihnen an Recht und Ordnung liegt. In diesem Jahr muss man ganz deutliche Zeichen setzen, und einen parlamentarischen Erfolg bei den anstehenden Wahlen verhindern.
Egal ob Sozis oder Christ-Demokraten, alle müssen zur Wahl, um den Stimmenanteil solcher Gesinnungsgenossen auf ein Minimum zu reduzieren.
Auch sollte man spontan am Wochenende eine Lichterkette um den Wall machen, um deutlich zu zeigen: Wir wollen den Nazis das Feld nicht überlassen, und schon gar nicht in der Politik.
Dortmunder, wehrt Euch gegen die Braunen Horden, versammelt Euch am Samstag mit einer Lichterkette um den Wallring!
UPDATE: 20:00 Uhr auf dem Friednsplatz an der Säule, der Platz bietet sich wirklich besser an, Danke an Sven!




28.08.2010
Tja, ob Uschi da bekifft war, weiss ich nicht soo genau - hört und sieht si ch aber genau so an. Apr opos bekifft: [...]